Ernährung in der Schwangerschaft: Was du essen darfst und worauf du besser verzichtest.

Ernährung in der Schwangerschaft: Was du essen darfst und worauf du besser verzichtest.

Veröffentlicht am 13. September 2026

Kaum ein Thema sorgt in der Schwangerschaft für so viele Fragen wie die Ernährung. Darf ich noch Sushi essen? Was ist mit Kaffee? Muss ich jetzt für zwei essen? In diesem Beitrag bekommst du einen klaren Überblick, damit du dich beim Einkaufen und Kochen sicherer fühlst.

 

Muss ich jetzt wirklich für zwei essen?

Nein. Der Kalorienbedarf steigt in der Schwangerschaft nur moderat – meist erst ab dem zweiten Trimester, und auch dann nur um einen kleinen Betrag. Wichtiger als die Menge ist die Qualität deiner Ernährung: eine ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln, die dich mit den Nährstoffen versorgt, die dein Körper jetzt vermehrt braucht.

Lebensmittel, die du in der Schwangerschaft meiden solltest

  • Rohes oder halbgares Fleisch und Fisch (z. B. Tatar, Sushi mit rohem Fisch, Mett) – Risiko für Toxoplasmose und Listerien
  • Rohmilchprodukte und Weichkäse ohne Pasteurisierungshinweis (z. B. bestimmte Camembert- oder Brie-Sorten)
  • Rohe Eier (z. B. in selbstgemachtem Tiramisu oder hausgemachter Mayonnaise)
  • Innereien in großen Mengen – enthalten sehr viel Vitamin A, was in hoher Dosierung in der Schwangerschaft problematisch sein kann
  • Alkohol – es gibt keine belegte "unbedenkliche" Menge, daher wird vollständiger Verzicht empfohlen
  • Rohsprossen (z. B. Alfalfa) – erhöhtes Risiko für Bakterienbelastung

 

Wie gleiche ich das veränderte Essverhalten aus?

Gerade bei Nährstoffen wie Folat, Jod oder DHA ist es über die normale Ernährung allein oft schwer, eine wirklich ausreichende Versorgung zu erreichen. Genau hier setzt Babivia+ an: ein Nahrungsergänzungsmittel mit transparenter Dosierung, unabhängig laborgeprüften Chargen und einer veganen Kapselhülle – entwickelt speziell für den veränderten Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft. Statt vieler einzelner Präparate bekommst du die wichtigsten Nährstoffe gebündelt in einer täglichen Kapsel.

 

Worauf du bei der Ernährung besonders achten solltest

  • Folat/Folsäure – besonders wichtig in der Frühschwangerschaft
  • Jod – wird in Deutschland und Österreich von vielen Frauen nicht ausreichend über die normale Ernährung aufgenommen
  • Eisen – der Bedarf steigt durch das erhöhte Blutvolumen deutlich an
  • Omega-3-Fettsäuren (DHA) – enthalten in fettem Seefisch (gegart!) oder pflanzlichen Quellen wie Algenöl
  • Vitamin D – gerade in den dunkleren Monaten oft ein Engpass


Reicht die normale Ernährung aus?

Bei einer sehr ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung lässt sich ein großer Teil des Bedarfs decken. Bei einigen Nährstoffen – insbesondere Folat und Jod – empfehlen Fachgesellschaften jedoch häufig eine gezielte Nahrungsergänzung, weil der erhöhte Bedarf über die Ernährung allein oft schwer erreichbar ist.

 

Was ist mit Kaffee?

Koffein muss nicht komplett gestrichen werden, sollte aber reduziert werden. Als Richtwert gilt häufig eine Obergrenze von rund 200 mg Koffein pro Tag – das entspricht etwa ein bis zwei Tassen Filterkaffee. Bedenke dabei auch andere koffeinhaltige Getränke wie Cola, Energy-Drinks oder schwarzen/grünen Tee.

 

Fazit

Du musst in der Schwangerschaft nicht alles anders machen – aber ein paar bewusste Anpassungen bei Lebensmitteln mit erhöhtem Risiko und ein Blick auf deine Nährstoffversorgung geben dir mehr Sicherheit im Alltag.

 

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Ernährungsberatung. Sprich bei Fragen zu deiner persönlichen Situation mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.

 

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